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Einrichtungen » BK Hochstadt (Therapie) » BK Hochstadt-Therapie IV
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 |  | BK Hochstadt IV - stat. Therapie |
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Die Entstehung und Aufrechterhaltung einer Abhängigkeit wird von uns als individueller Prozess gesehen. Will
man die eigene Abhängigkeit überwinden, muss zunächst erarbeitet werden, was es einem schwer macht, abstinent zu leben.
Üblicherweise haben Suchtmittelabhängige zahllose gescheiterte Abstinenz- oder Kontrollversuche unternommen. Aufbauend auf den
persönlichen Möglichkeiten der Klienten versuchen wir ein gemeinsames realistisches Behandlungsziel zu finden und Wege zu
erarbeiten dieses zu erreichen.
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Im Rahmen der Psychotherapie sollen die Klienten befähigt werden, "Experten" ihrer Sucht zu werden.
Hierbei halten wir eine klare Außenorientierung und Selbstverantwortung für dringend notwendig. So sollen durch gestaffelte
Ausgangsmöglichkeiten, aber auch durch Krisen und Fehlschläge, Wissen über den eigenen Therapiestand gesammelt werden,
das in die konkrete Therapieplanung einfließt.
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Neben der Umsetzung individueller Therapieziele bieten wir eine abstinenzorientierte Therapie an, die zum Einen
das Verhindern von Rückfällen und zum Anderen den schnellstmöglichen Ausstieg bei dennoch eintretender
Rückfälligkeit zum Ziel hat. Wir vertreten ein wissenschaftliches Suchtverständnis, dass den Rückfall als Symptom
der Suchterkrankung anerkennt ("Rückfälle sind die Regel und nicht die Ausnahme"), ohne ihn zu dramatisieren oder zu
bagatellisieren. Dazu gehört auch die differenzierte Analyse der Funktion des Rückfalls im gegenwärtigen Veränderungsprozess.
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Wiederherstellung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit
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Erarbeitung beruflicher Perspektiven
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Training beruflicher Fähigkeiten
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Arbeitserprobung durch externe, bzw. interne Praktika
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Aufarbeitung von Konflikten am Arbeitsplatz
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Festigung der Abstinenzmotivation
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Anbindung an eine externe Selbsthilfegruppe
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Erlangung stabiler Wohnverhältnisse
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Training lebenspraktischer Fertigkeiten in der Haushaltsführung
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Erarbeiten realistischer Entschuldungsperspektiveno
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Aufbau tragfähiger sozialer Kontakte
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Entwicklung eines aktiven Freizeitverhaltens
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Gegebenenfalls Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis
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Indikation
Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit, Drogenabhängigkeit
Dauer der Adaption
Die Maßnahme dauert in der Regel
3 - 4 Monate
und kann nach entsprechend individuellen Bedürfnissen auch verkürzt werden.
Behandlungsplätze
6, auch Paare können aufgenommen werden
Aufnahmeverfahren
Für die Aufnahme in die Adaption bedarf es einer ausführlichen schriftlichen Bewerbung (per Post, e-mail
oder Fax an: Adaption, Herr Ulrich Seitz, Diplom Sozialpädagoge (FH), Fax-Nr.: 09574 / 6337 68, e-mail und Adresse siehe oben), die 6
Wochen vor Beginn der Maßnahme vorliegen soll und eine gültige Kostenzusage des zuständigen Kostenträgers. Bewerber,
die ihre Langzeittherapie in einer externen Klinik abgeschlossen haben, werden darüber hinaus zu einem Vorstellungsgespräch in
die Bezirksklinik Hochstadt eingeladen. Nach vorheriger Absprache kann eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Kostenträger
Als Kostenträger kommen federführend die DRV Oberfranken und Mittelfranken sowie andere
Landesversicherungsanstalten, Krankenkassen und die überörtlichen Sozialhilfeträger in Frage.
Räumliche Gegebenheiten
Auf dem Gelände der Bezirksklinik Hochstadt sind die "Adaptionisten" in einem separaten Gebäude
in Einzel- bzw. Doppelzimmern untergebracht. Eine moderne Gemeinschaftsküche steht zur Verfügung. Waschmaschine und
Wäschetrockner können kostenlos frei genutzt werden. Von der Bezirksklinik Hochstadt sind die Städte Lichtenfels, Kronach,
Coburg, Bamberg sowie Kulmbach und Bayreuth über regelmäßige Bus- und Bahnverbindungen schnell und problemlos zu erreichen.
Die Teilnehmer der Adaption verpflegen sich selbst.
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